BAG Täterarbeit
Vereingruendungen sind in der Regel spannend.
Enthusiastische, engagierte und sicherlich auch profilierungswuetige Menschen (die spaeter sehr muede sind) treffen sich, um ihre Ziele gemeinsam weiterzutreiben und dafuer einen gesetzlichen Rahmen zu haben. Einen Rahmen, der das ganze Drumherum mit Organisation, Oeffentlichkeit, Kohle und Selbstverstaendnis institutionalisieren soll.
Ich bin gespannt, wie sich die Taeterarbeit nach der Gruendung des Dachverbandes BAG TäHG (Bundesarbeitsgemeinschaft Täterarbeit Häusliche Gewalt) in Mainz weiterentwickelt… in zwei Tagen (nach ca. 1 1/2 Jahren bestaendigen Austausches und durchaus konfrontativen Diskussionen) die (Minimal-)Standards fuer ganz Deutschland festzuklopfen und im Anschluss den Verein zu gruenden, war jedenfalls ein starkes Stueck.



der beständige austausch, den sie zitieren, findet unter ausschluss von interessierten fachleuten statt.
Kommentar vom 18. Mai 2007, 22:37 Uhr.nur fachleute nach eigenem gutdünken sind offenbar zugelassen.
auch ich bin mal gespannt, was sich da so zurechtwächst…
Ich gebe Ihnen insofern recht, als dass es keinen Ausschluss geben darf, solange das Ziel der Arbeit erreicht wird. (Ueber Fachwissen, Formalitaeten und moegliche Missverstaendnisse beim Ausschluss, mag ich hier nicht anfangen zu diskutieren. Dazu fehlt mir zum Teil der Ueberblick.)
Alle unter einem Dach… das waere allerdings auch eine Utopie. Kommerzialisierungsstrategien sei dank.
Ich beobachte die Veraenderungen (und Ausdehnungen) in Ihren Konzeptionen und Werken jetzt auch schon seit einiger Zeit und bin ebenfalls sehr gespannt, was dort noch Lehrreiches zu finden sein wird.
Kommentar vom 19. Mai 2007, 01:18 Uhr.