Archive for the ‘aufgeschnappt’ Category

Hilfe!

Verdammt, auf einem Sampler folgendes Stueck gefunden… nur dass nix dabei steht von Interpret und Co. Jemand zufaellig eine Ahnung von wem das Teil ist und wie es heisst (Schatz, ich bin’s – Conny Kramer)?

Refrain:

Ich dachte, fuer mich ne Kleinigkeit.

Fluppe holen.

Na das ist nich so schwer.

Doch der erste Automat war kaputt. Der Zweite hatte nicht meine Marke.

Beim Dritten weiss ich nicht mehr genau was geschah, nur dass da meine Orientierung weg war.

Keine Pornographie für Kinder: Die Geheimnisse der angeber.in

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Hab ich eigentlich von da. Und dann auch noch von dort.

Fuersorge

Grad druebergestolpert und da mir eine gewisse Aehnlichkeit schon vor einiger Zeit aufgefallen ist:

Care if I die?

Na Korrupt, erinnerst Du Dich noch, wo das hing?

Respekt

Um- und Neudeutungen sind gut und zuechtig… wahrhaft konsequente Anti-Werbung schwer zu schaffen. Das zu bewerbende Produkt nebenbei als minderwertigen Dreck betiteln – grossartig. No future… besser koennte die Zukunft der Automobilindustrie ebenfalls nicht dargeboten werden – zumindestens bis neu gewuerfelt wurde.

Ich mag Werbefachleute, die einen nostalgischen Euphorie-Flash haben und das als vermarktbare Idee verkaufen. Zumal wenn sie es kontextbezogen noch dermassen gekonnt machen… 100 Regeln. Oekobewusster Sauberbiedermainstream.

Kurz: Der neue Punk. (Wahlweise mit Highend- oder Standard-Zugang…)

Sind wir nicht alle ein bisschen Lobo?

Weihnachten ist familiaer (Spaghettimonster sei Dank) inzwischen nahezu kommerz- und damit schmerzlos geworden.

Ein Buch hats dann aber doch auf den Gabentisch gebracht: “Dinge geregelt kriegen – ohne einen Funken Selbstdisziplin” von Passig und Lobo. (Ja, ich hab mich entsprechend bedankt… und es ueberraschender Weise auch noch vor Silvester bewaeltigt.)

Zielgruppe des Buches duerften alle Menschen sein, die mit den Anforderungen unserer poststrukturalistisch und individualisiert verkomplizierten Welt kaempfen und dabei nicht alles so geregelt bekommen, wie es im Familienmanagementkurs an der VHS oder in der beachtlichen Selbsthilferatgebungsliteratur vermittelt wird.

Viele der angepickten Sachen regen zumĀ  Neu- und vielleicht sogar Umdenken an, auch wenn mir persoenlich die Prokrastination als Bewaeltigungsstrategie in diesem Buch zu pathologisierend wirkt und zu viele Dinge rundumschlagend durchgewunken werden, bzw. vielleicht dann doch ein wenig zu bagatellisierend und noch ein Stueckchen zu positiv egofaerbend herueberkommen. Angenehm jedoch der Diss an die Selbstdisziplin und allgemein der Versuch, etwas gegen die Leistungs- und Erfolgsorientierung unserer Gesellschaft zu setzen.

Insofern: lesenswert ist es. Auch wenn die Chance, dass eine Person, die sich selbst mit gutem Gewissen als lobo-ian (Lifestyle of bad organisation) bezeichnen wuerde, dieses Buch selber besorgtliest, entsprechend gering sein duerfte. Ob es deswegen schon eine Audio-CD gibt…

Bushido is Emo, Aldah!

Sorry, kann mir gerade das Schmunzeln nicht vergreifen.

Ich hab meine Meinung zum Recht der urhebenden Parteien, zu Musikindustrie und Co. (Und ja, ich hab sogar eine Meinung zum Respektieren fremder Arbeit.) Was ich viel spannender finde ist jedoch, dass ein harter HiphopGeldmach/Ghetto/Gangsta-Meister sich bei einer zarten (sic!) Gruftie-Band bedient. Spannend in dem Kontext, dass es glaub ich gerade nix gibt, was jugendszenetechnisch weiter auseinander liegen koennte.

Fehler protokolliert

Schoen geschrieben. Mackertum – das Wort fehlte mir bisher.

Die Sinnhaftigkeit

… sozialwissenschaftlicher Forschung laesst sich am Besten damit belegen, dass es Menschen gibt, die ihr Klopapier falten und dass wieder andere Menschen ihr KlopapierĀ  knuellen.

Ich muss die Genialitaet dieses Gedankens erst noch verdauen und hoffe, ich zitier jetzt niemanden ungewollt.