Archive for the ‘gelinkt’ Category

Fruehstuecksfleisch

… nervt, besonders wenn es unerwuenscht ist.

Hab letztens in verschiedenen Foren dagegen angekaempft und muss es jetzt auch hier tun. Bisher ganz erfolgreich, auch wenn ich befuerchte, dass es diese Micky-MausRatten-Loesungen nicht gegen alles schaffen.

Aber dann kuemmer ich mich wieder neu darum. Achja, wie es gehen kann, hat Missi hier und hier schoen zusammengepinselt.

Links fuer Februar

Rabenhorst, Soziopathen?, Material Anti-Happy-Slapping, TFFFFF (Widerruf der Genehmigung zur Speicherung meiner Daten für werbliche Zwecke), Unzuechtiges Google, Anti-Terrorismus, Das neue Telemediengesetz, Browser-Info, Browser-Statistik, Genderblogging, Mouthrevolution, Laufende Tische und hyperdynamische Sofas

The machine is us/ing us

Michael Wesch mit seiner Digitalen Ethnographie ueber die Entwicklungen des Webs… respektive von Web 2.0. Gnucitizen (danke Missi) bloekte ein wenig drueber und besonders eingaenglich blieb mir folgender Satz haengen:

It is hard to explain something that you feel in your guts; the feeling of the coming danger.

Web 2.0 … The Machine is Us/ing Us

Links fuer Januar

Blaugh!, Wordpress: Bist Du ein Mensch?, Feed (c).

Gendertrouble

Angefangen hatte es mit einer netten Mail vom gender@wiki.de und mit einer unerwarteten Veroeffentlichung der Gendernautik auf dem Genderblog, wobei mir folgendes Video haengen geblieben ist, was ich auch einfach nur empfehlen kann:

Geena Davis at the NCMR

Und weiter gings im Sturzflug… die Zeit mit Frauen sind auch nur Maenner, weiter dann Martina Minette Dreier mit Doing Gender, Geschlecht ist konstruiert, Indymedia/Gender und schliesslich die Gender-Killer.

Links fuer Dezember

Arme Schweine, Abgeordnete beobachten, Ratgeber Hartz VI (Datenschutz), Sicherheit im Internet, ganz grosses Kino (Zengarden), Malen ohne Zahlen, Killerspiel (in 38 Sekunden!), Arcade

Sprache nach Geschlecht

Hah.

Auf das Schreiben dieses Textes hab ich mich gefreut. Jahrelang. Am Anfang meines Studiums darauf aufmerksam geworden, hatte es ca. noch zwei Jahre gedauert, bis ich die Sinnhaftigkeit dieses Anliegens nachvollziehen konnte und es dauert bis heute an, dies entsprechend umzusetzen.

Es ist nicht zu fassen, wie stark diverse Formulierungen im verdammten Dickschaedel rumgeistern und einfach nicht krepieren wollen. Geschickt ist an der Stelle, dass ich als maennliches (nach ein paar allgemein gebraeuchlichen Sichtweisen) Wesen gar nicht ins Stottern kommen muss, wenn dann doch mal unachtsamerweise die maskuline Form herausrutscht. Das eigentlich ungern gesprochene “und -innen” rutscht inzwischen fluessig und fast ohne Zoegern hinterher. So es ueberhaupt noetig ist.

Schreiben wollt ich in diesem Text nicht ueber Gruende und die Ziele dahinter, vielmehr ueber warum eigentlich nicht und… dabei einen Internet-Artikel aus dem Gedaechtnis wiedergeben, den ich inzwischen erfolgreich verloren habe und in welchem verschiedene Vorschlaege gemacht wurden, wie geschlechtergerechte (geiles Wort, nich?) Sprache dermassen unauffaellig gelebt werden kann, dass sie hoechstens noch Menschen auffaellt, die diese benutzen.

Vielleicht ist das ja dennoch fuer einige immer noch eine Neuigkeit: Ja, es geht wirklich! Auch ohne dass die deutsche Sprache verkompliziert oder gar verraten werden muss. Muss sie nicht. Ehrlich! (Ein paar Beispiele sind auf die Schnelle hier zu finden, auf Seite 2)

Dummerweise hat diesen innovativen Artikel inzwischen (mindestens) eine andere geschrieben. Natuerlich nicht ganz so toll und ausgefeilt formuliert, wie ich es getan haette, aber doch sehr anschaulich. Und tja, wozu das Rad neu erfinden… hier einfach der Link dahin.

Was mich daran besonders fasziniert: Es geht doch auch ohne gleichzeitig anklagend Macht und Unterdrueckung und Sexismus und Politische Korrektheit in den Mund, respektive die Tasten zu nehmen. Erwaehnt werden sie zwar leider, leider, aber das laesst sich verschmerzen. Der Gedankensprung kommt wahrscheinlich eh schon bei der Ueberschrift. Dazu aber ein andermal mehr…

Uebrigens, gerne duerfen meine Bloeks auf irgendwelche Geschlechterungerechtigkeiten oder abstruse Formulierungen durchkorregiert werden. Ich lern hier gern dazu.