Archive for the ‘owl’ Category

Waere mir doch fast entfleucht

Vor etwa einer Woche trat ein kleines Problem auf. Witzigerweise in einem Moment, wo ich gerade auf verschiedenen Webseiten die ueblichen Kontrollgaenge in Bezug auf Erreichbarkeit und Aktuelles durchgefuehrt habe. Nach dem ersten Schock (verdammt, eins der CMS wurde gehackt) die Erkenntnis, alles halb so schlimm, ist nur…

Google.

Menschliches Versagen. Nagut. Davon wird in so Datenschutz-Kontexten eh schon immer geredet.

Trotzdem schoen, mal ein wenig zu spueren, wie maechtig Big G wirklich ist und etwas davon zu sehen was im Hintergrund passiert. Und wie schnell so ein Schalter umgelegt werden kann. Wie war das noch mit Picasa auf der Festplatte, Google-Maps, G-Mail, G-Kalender, Android, etc.? Sachen, die fuer Viele zum alltaeglichen Leben gehoeren.

Nicht, dass Google die Einzigen waeren.

Problematische Grossdemo in Stuttgart

“Rech will damit vor allem Aufmärsche von militant auftretenden Rechtsextremen verhindern.”

Muha! Und jetzt protestiert die daemliche Antifa und Co. auch noch dagegen…

Von “einem” schwarzen Block – was auch immer das fuer die Lesenden und den Schreiberling heissen mag – zu schreiben ist im Uebrigen schlicht gelogen (ich hab wenigstens zwei gezaehlt) und trotzdem, einen dermassen friedlichen Ablauf (zumindest auf Seiten der Demonstrierenden) als angespannt hinzukloeppeln, na vielen Dank auch.

Von den Restriktionen wird stattdessen nix erzaehlt, bspw. dass schoen und kilometerweit um die eigentliche Route herummarschiert werden musste und damit ein Effekt der Demo von vorneherein ausgehebelt wurde. Und dass trotz dem beschissenen Wetter Tausende auf den Beinen waren (die 2.500 halt ich fuer stark untertrieben…) koennte auch anders formuliert werden, aber die Zeitungen muessen ja objektiv berichten.

Wir werden alles korrekt formulieren.

Dessen bin ich mir sicher.

Nachtrag: indymedia.org, TAZ

Betroffene Lemminge – Das Ende?

Anruf. 9 Uhr am Morgen. Das die Vorwahl 0351 ist, krieg ich – gerade im Schichtwechselstress – gar nicht so richtig mit.

Landeskriminalamt Sachsen. Ich steh automatisch in Habacht-Stellung. Da war doch was…

Voellig unnoetig. Freundlich werde ich aufgeklaert, dass ich von der Liste (der Verdaechtigen) gestrichen wurde. Mein Lichtbildausweis wurde wohl noch einmal ueberprueft (also wohl eher nicht der, den ich immer bei mir fuehre) und dabei wurde festgestellt, dass die Koerpergroesse nicht uebereinstimmt. (Stimmt!)

Trotzdem waeren da natuerlich noch ein paar Nachfragen, warum ich denn noch dort gemeldet bin und was das mit meinem Zweitwohnsitz noch so auf sich haette. Ob mich der freundliche Beamte dort abmelden soll… und eins, zwei Floskeln spaeter noch das “Schoenen Tag!”.

Jo, tschuess vorerst. Ich befuerchte, wir sprechen uns bei der naechsten Fahndung wieder.

Nachtrag:

Geschnappt und verurteilt zu 11 Jahren.

Ermittelt wurde der Täter dann freilich mit vergleichsweise traditionellen Methoden – er ging durch eine Zug um Zug verfeinerte Rasterfahndung ins Netz. (via)

Rasterfahndung. Wobei der Gentest selbstverstaendlich auch erfolgreich gewesen waere. Den hat der boese Kinderschaender natuerlich auch mitgemacht.

Betroffene Lemminge (II)

Nach einem 11-minütigem Telefongespraech auf meine Kosten war ich von meiner gefuehlten Sicherheit her nicht unbedingt weiter.

Der freundliche, saechselnde und in beruhigendem Tonfall sprechende Polizeibeamte hoerte sich sicherlich geduldig meine Ausfuehrungen von wegen Verweigerung an, war ja auch sein Job. Und ich muss zugeben, das Gespraech haette nicht einmal so lange dauern muessen. Die Nachfragen haetten auch ganz einfach abgeschnitten werden koennen, aber – es war spannend, die ganzen Argumente noch einmal zu hoeren. Die, welche sich tatsaechlich mehr wie die Zeitungsversionen anhoerte. Rhetorische Spitzenklasse. Hier kein kooperativer Lemming zu werden ist schwierig – mit diesem schlechten Gewissen; weil es der Polizei damit doch das Leben schwer macht.

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Betroffene Lemminge

Vorneweg, ich habe nichts zu verbergen.

Wenn allerdings Post fuer mich zu meinen Eltern kommt, beschleicht mich immer ein ungutes Gefuehl. Niemand hat diese Adresse, bis auf ein paar alte Geschichten. Zum Beispiel der Bund. Bertelsmann.

Oder aber die Polizei.

Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Dresden, Aktenzeichen: xxx, wegen schweren, sexuellen Missbrauch eines 9- und eines 11-jaehrigen Maedchens am 06. September 2005 in Dresden Hellerau und am 10. Januar 2006 in Coswig.

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Links fuer Februar

Rabenhorst, Soziopathen?, Material Anti-Happy-Slapping, TFFFFF (Widerruf der Genehmigung zur Speicherung meiner Daten für werbliche Zwecke), Unzuechtiges Google, Anti-Terrorismus, Das neue Telemediengesetz, Browser-Info, Browser-Statistik, Genderblogging, Mouthrevolution, Laufende Tische und hyperdynamische Sofas